Das Pfändungsschutzkonto zum Schutz der Existenz

- so sichern wir gemeinsam Ihren Pfändungsfreibetrag auf Ihrem P-Konto -

Mensch hält ein Sparschwein, um sein Einkommen zuschützen, Information zum Pfändungschutzkonto und der Vermögensauskunft

Wichtig für Sie zu wissen: Was ist ein P-Konto?

  • Ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ist ein normales Giro- oder Basiskonto, das auf Antrag des Inhabers in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt wird. Grundlage hierfür ist der § 850 k ZPO*.
  • Banken dürfen für die Umwandlung eines Girokontos in ein
    P- Konto keine Gebühren erheben.
  • Alle Banken sind verpflichtet, innerhalb von vier Werktagen ein bestehendes Giro- in ein P-Konto umzuwandeln - sollte kein Pfändungsschutzkonto existieren.
    Auf Antrag kann es zurückgewandelt werden.
  • Jeder Bürger darf nur ein Pfändungsschutzkonto besitzen.

Voraussetzungen

Tatsächlichen Pfändungsschutz für ein Konto gibt es nur noch mit einem Pfändungsschutzkonto gemäß § 850K ZPO*.

Wenn Sie Unterhaltsverpflichtungen haben oder bestimmte einmalige Sozialleistungen bekommen, können Sie den Grundfreibetrag auf Ihrem Pfändungsschutzkonto bei jeder ADN Schuldnerberatungsstelle erhöhen lassen.

Allerdings garantiert das Einreichen einer
P-Konto-Bescheinigung leider nicht immer die reibungslose Verfügbarkeit des geschützten Einkommens. Bei Problemen stehen wir Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

 

* ZPO - Zivilprozessordnung

P-Kontobescheinigung

Um den richtigen Pfändungsfreibetrag zu ermitteln und eine 

P-Konto-Bescheinigung

zu erstellen, benötigen wir Unterlagen, welche die Anzahl Ihrer unterhaltsberechtigten Familienmitglieder ausweisen.

Hierzu gehören unter anderem:

  • Heiratsurkunde 
  • Geburtsurkunden eigener Kinder 
  • Bescheid der Familienkasse 
  • Nachweis über eventuelle Sonderzahlungen 
  • Nachweis über den Eingang von Kindergeld auf dem umzuwandelden Konto

Sockel- und Freibeträge

  • Für Alleinstehende beträgt der monatliche Sockelbetrag aktuell 1.133,80 Euro  - unabhängig davon, woher das Einkommen stammt.
  • Höhere Freibeträge aufgrund von bestehenden Unterhaltspflichten, Kindergeld, Zahlungen im Rahmen der Bedarfsgemeinschaft oder sonstiger Sozialleistungen müssen zusätzlich bescheinigt werden.

Wir sehen unsere Tätigkeit erst dann als beendet an, wenn Sie jederzeit über Ihr geschütztes Einkommen verfügen können.